künstler und kontroversen

kunst.baut.haus

IMAGINATION – INTEGRATION – VISION


Wolfgang Böttcher: In Rom, Kupferstich, koloriert

Die Künstler aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin schaffen einen temporären Kunst-Haus-Bau als artifizielle Hommage an das Bauhaus. Die Ideen des Bauhauses begreifen sie als jung, unglaublich modern und gleichzeitig von Kommerz und Macht des Kapitals überlagert. Deshalb sollen diese Ideen aus heutiger Perspektive hinterfragt und interpretiert werden.

Von einem Zentrum aus, das symbolisch die Funktion einer Bauhütte einnimmt, agieren in der Ausstellung die anderen Kunstgattungen: Fotografie, Malerei, Grafik, Zeichnung, Collage, Mixed Media, Objekte und Performance. Sie korrespondieren untereinander, fordern zum ART-Dialog zwischen Regio­nen, Bildermachern und Rezipienten auf. Die Nützlichkeit der Ideen des Bauhauses soll mittels klassischer und traditioneller Medien neu in den Alltag integriert werden.

Nutzung wird hierbei verstanden, neben dem pragmatischen Gebrauch, als eine philosophische Kategorie, die absolute Notwendigkeit, Kunst als Lebens­mittel im Alltag modellhaft zu installieren. KUNSTBEHAUST zu sein ist die einzigartige Alternative zum Kommerz.

Ausstellung I 17.10. – 15.11.2009 I EÖ: 7.10.2009, 19.00 Uhr

BAU-HAUS-TALK I 14.11.2009, 11.00 Uhr

Finissage I 15.11., 15.00 Uhr mit dem Teutschen Theater Teutschenthal

Kulturhof zum Güldenen Krönbacken, Michaelisstraße 10,
geöffnet Di. – So. 11.00 – 18.00
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i I PIKANTA e.V. Kunstverein Leipzig, Tel. (0341) 9 12 26 42,
boettcher.mu@t-online.de, www.pikanta.de
www.kroenbacken.de